Altstadtfest – Neue Impulse

15 Tonnen Müll beim Altstadtfest sind eine unvermeidliche, wenn auch wenig schöne Folge dieses beliebten Festes. Mir ist nach dem Ende des Altstadtfestes der Gedanke gekommen, ob man das Fest nicht etwas aufpeppen könnte. Schließlich kommt unserer Altstadtfest ein wenig in die Jahre und könnte eventuell eine Generalüberholung gebrauchen.
Gleichzeitig finden ja zurzeit die Antikenfestspiele statt. Noch steht beides unversöhnlich gegenüber. Da die große Kunst, hier populäre Unterhaltung. Wie wäre es denn, wenn man Verbindungen suchen und im Sommer ein großes Kulturfest in Trier feiern würde, in den alle möglichen kulturellen „Events“ stattfinden könnten. So haben doch die Veranstaltungen während des Altstadtfestes auf dem Domfreihof haben gezeigt, welch großes kulturelles Potential in dem Altstadtfest steckt. Das Motto „Antike“ bzw. „Römerzeit“ könnte das gemeinsame „Dach“ sein. Vielfältige Möglichkeiten könnten sich daraus entwickeln. Auch das Spektakel „Brot und Spiele“ würde in dieses Konzept gut hereinpassen. Es sind also die verschiedensten Veranstaltungen – nicht nur in der Innenstadt – zu dem Thema denkbar, eben ganz Trier denkt und würdigt die Römerzeit. Man würde beim Feiern mehr genießen statt „Saufen“. Für die Touristen wäre ein zusätzlicher Anziehungspunkt geschaffen! Und da mir jetzt gerade die Fantasie durchgeht: Zum krönenden Abschluss ein großer Festumzug? Aber dann wäre da ja wieder das Problem mit dem Müll.

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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1 Antwort zu Altstadtfest – Neue Impulse

  1. Roland sagt:

    Die Idee, „hohe Kultur“ und „Populärkultur“ zu verbinden ist nicht schlecht. Allerdings wenn ich mir das Altstadtfest so anschaue (war am Sonntag da, da war allerdings schon nicht mehr soviel los), kommen die meisten Leute eher, weil sie entspannt feiern wollen. Ob sich das miteinander vertragen würde? Festumzug fände ich witzig, allerdings würde ich sowas am Beginn des Fests machen (soll ja schließlich kein Trauerzug werden, hätte am Ende der Veranstaltung eher was von „Karneval zu Grabe tragen“).

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