Mein Leben

Wer mich und mein Leben etwas näher kennen lernen möchte, darf ich gerne einen kleinen Blick in mein bisheriges Leben gewähren.

Ich wurde 1956 als Sohn der Eheleute Dr. med. Joachim und Renate Albrecht in Mainz geboren. Mein Vater war Arzt und wure zum Leiter des Staatlichen Medizianal-Untersuchungsamtes nach Trier berufen, sodass ich schon als Kind in meine heutige Heimatstadt kam.

Nach dem Besuch der evangelischen Zuckerbergschule in Trier habe ich im Mai 1974 das Abitur am Staatlichen Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier abgelegt.

Schon als Jugendlicher habe ich mich in der Evangelischen Kirche engagiert und  zusammen mit zwei Mitstreitern die evangelischen Mädchen- und Jungenpfadfinder zu einem Verband zusammengeführt.  Ich war 1972 Mitbegründer und erster Leiter des Verbandes Christlicher Pfadfinder (VCP) in Trier.

Mein Berufswunsch war es ursprünglich, Journalist zu werden, weshalb ich nach meinem Abitur in der Zentralredaktion des „Trierischen Volksfreundes“ hospitiert habe.

Im Oktober 1974 habe ich dann das Studiums der Publizistik und der Rechtswissenschaften ,später auch Wirtschaftswissenschaften an der Johannes – Gutenberg – Universität in Mainz aufgenommen.

Nachdem ich mein erstes juristisches Staatsexamen bestanden hatte, bin ich im November 1981 zum Rechtsreferendar in Mainz ernannt worden. Während meiner Referendarzeit habe ich die Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer besucht und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medienrecht und Medienpolitik im Fachbereich Publizistik.

Nach dem Ablegen des zweiten juristischen Staatsexamens entschloss ich mich, eine Beamtenlaufbahn zu ergreifen, obwohl ich schon eine feste Stellenzusage bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) hatte. Mein Vater und meine damalige Freundin rieten wir dazu.

Im November 1981 wurde ich zum Staatsanwalt in Trier ernannt. Daneben habe ich mich politisch engagiert. Schon als 16jähriger bin ich in die FPD eingetreten. Im Juni 1989 wurde ich – damals für die FDP – zum ersten Mal in den Rat der Stadt Trier gewählt und war dort Fraktionsvorsitzender. Gleichzeitig war ich Kreisvorsitzender des FDP Kreisverbandes Trier-Stadt.

Hochzeitsbild im Nells Parkaufgenommen

In der Politik habe ich auch meine Ehefrau Jutta Thomé kennengelernt, die ich im September 1989 geheiratet habe.

Es war mir wichtig, dass ich mich neben meiner politischen Tätigkeit auch ehrenamtlich in der evangelischen Kirchengemeinde Trier engagieren konnte:
Ich wurde im Februar 1992 in das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trier, das Leitungsgremium der Kirche gewählt. Das Amt habe ich 20 Jahre lang bis zum Mai 2015 ausgeübt. In der Kirchengemeinde habe ich in der Zeit die unterschiedlichsten Funktionen wahrgenommen:

Von 1996 – 1998 war ich als Kindergartenbeauftragter für die beiden Kindergärten der Gemeinde zuständig. Seit Frühjahr 1997 war ich Mitglied der Kreissynode. Über 1 ½ Wahlperioden war ich auch als Finanzkirchmeister für die Verwaltung der Finanzen der gesamten Kirchengemeinde zuständig.

Besonders habe ich mich immer dem Evangelischen Elisabeth-Krankenhaus verbunden gefühlt, in dessen Aufsichtsrat ich von Anfang an tätig war. Ich wurde später zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt und war ab April 2004 als (ehrenamtlicher) Vorsitzender des Aufsichtsrates für das Evangelische Elisabeth-Krankenhaus gGmbH zuständig. Zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden der evangelischen Kirchengemeinde ist es mir gelungen – auch dank der Unterstützung der damaligen Gesundheitsministerin Malu Dreyer – das evangelische Krankenhaus wenigstens partiell durch Veräußerung an die Agaplesion gAG zu erhalten. Leider hatte das Krankenhaus auf lange Sicht keinen Bestand mehr, was aber nicht mehr in meiner Verantwortung lag.

Im Dezember 1994 bin ich nach 22-jähriger Mitgliedschaft aus der FDP ausgetreten.

Ich habe mich dann im Karneval engagiert, denn auch dieser ist für mich ein Stück Kultur, der zudem sehr viele Leute erreicht. Ich war Schirmherr des Rosenmontagszuges und dann 1995/96 gemeinsam mit meiner Ehefrau Jutta Prinzenpaar der Stadt Trier. Gemeinsam mit ihr habe ich im Nachgang zu unserer Session ein Buch über die Geschichte des Karnevalsvereins „KG Heuschreck“ „Phänomen „Heuschreck“, 150 Jahre trierisch, närrisch, kritisch“ geschrieben.

Beruflich war ich von Mai 1997 bis April 2000 als Dezernent bei der Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz zuständig und habe in dieser Zeit die EDV der Behörde mit aufgebaut, unter anderem ein auf Access basierendes Programm zur Aktenverwaltung selbst programmiert.

Als jemand, der seit seiner Jugend politisch denkt und arbeitet, konnte meine parteilose Zeit nicht lange andauern. Vom damaligen Vorsitzenden des CDU Kreisverbandes Christoph Böhr habe ich mich für die CDU werben lassen und dort am 1.3.1996 meine neue politische Heimat gefunden. Ich wurde zum Vorsitzenden des CDU Stadtbezirksverbandes Trier-Mariahof gewählt, ein Amt, das ich bis 2009 ausgeübt habe.

Im Juni 1999 wurde ich als Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion in den Stadtrat wiedergewählt, im November 2003 wurde ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Beruflich kehrte ich von Koblenz nach Trier zurück. Im Frühjahr 2008 wurde mir die Leitung der Abteilung I der Staatsanwaltschaft Trier übertragen, eine Aufgabe, die ich bis heute wahrnehme. Am 18.05.2009 wurde ich zum Oberstaatsanwalt in Trier ernannt.

Da ich mich seit meiner Jugend immer besonders für alles, was mit dem Thema Computer zusammenhängt, interessiert habe, wurde auf mein Betreiben hin gleich nach meiner Rückkehr aus Koblenz in Trier das bundesweit erste Spezialdezernat zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität eingerichtet. Bis heute – inzwischen gibt es bundesweit viele solcher Dezernate – beschäftige ich mich mit dieser Aufgabe. Zudem bin ich Datenschutzbeauftragter meiner Behörde.

Seit vielen Jahren bin ich als Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare im Strafrecht tätig und bin Prüfer im ersten und zweiten juristischen Staatsexamen.