Der 11. September

11. September 2001

Diesen Tag wird wohl niemand vergessen, der ihn miterlebt hat.

Vor 8 Jahren saß ich im Büro als plötzlich ein Kollege zu mir hereinstürmte. Ob ich einen Fernseher hätte fragte er, es sei etwas Schreckliches passiert.

Er wusste, dass ich als Technik-Freak gut ausgestattet war.  Und tatsächlich hatte ich im Schrank einen kleinen Fernseher, den ich sofort anstellte.

Was ist dann mit ansehen musste ist jedem bekannt noch gut kann ich mich daran erinnern, dass ich gar nicht glauben konnte, dass sich hier um Realität handelt.

Ein Flugzeug war ins World Trade Center gestürzt. Alles glaubte zunächst einen schrecklichen Unfall als dann das weitere Geschehen seinen schrecklichen, unbegreiflichen Lauf nahm.

Man bangte und hoffte mit den Menschen vor Ort, das noch alles glimpflich ausgingen, doch die Nachrichten wurden immer schlimmer, von weiteren Flugzeugentführungen wurde berichtet

Live musste ich – wie Millionen anderer – im Fernsehen verfolgen, wie das zweite Flugzeug in den Turm raste, das Center zusammenbrach, die Leute schreiend umherliefen. das tausendfache Sterben konnte man erahnen, ein schreckliches, nicht zu beschrebendes Gefühl.

Dieses Jahr hatte ich Gelegenheit, mir den Ground Zero in New York persönlich anzusehen zu können.

Noch immer klafft die große Lücke, die der Terrorismus in das Herz von Amerika hin eingeschlagen hat. Die Betroffenheit ist dort allgegenwärtig, wenngleich auch ein wenig Beklemmung aufkommt, dass dieses Gelände jetzt zur touristischen Pilgerstätte geworden ist.

Aber ich glaube, man muss sich den Ort einmal angesehen haben, um wirklich begreifen zu können, wie sehr dieser Terrorschlag die Amerikaner erschüttert hatte.

Die St. Paul’s Chapel in der Nähe ist eine Art Pilgerstätte geworden, in der die New Yorker auf ihre Art und Weise versuchen, die Trauer zu bewältigen.

Doch so sehr das Dunkel der Kapelle mit dem Garten und dem Tor noch überwiegt. Im Hintergrund wird gebaut. Noch ist das große Loch, dass der Terrorismus geschlagen hat, deutlich sichtbar. Doch die Aktivitäten sind unübersehbar. Es wird gebaut. Kräne, Bagger, Bauarbeiter überall.

Das furchtbare Geschehen vor 8 Jahren wird niemand vergessen können. Doch man spürt auch deutlich: Die Amerikaner haben den festen Willen, sich nicht vom Terrorismus unterkriegen zu lassen.

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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