Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Persönliche Anmerkungen zu einer faszinierenden Idee

Mit großer Sorge betrachte ich die Vorgänge um das evangelische Dietrich Bonhoeffer Gymnasium in Schweich.

Dabei bin ich innerlich zerrissen und weiß nicht ganz genau, wie ich mich dazu verhalten soll. Die Zerrissenheit rührt daher, dass ich von den Vorgängen mehrfach betroffen bin:

Vater einer Tochter, die das DBG besucht, Ehemann einer Frau, die sich in der Elternarbeit engagiert hat, Mitglied des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Trier und damit auch – wenn auch nur an ganz untergeordneter Stelle – für die Trägerschaft der Schule mitverantwortlich.

Eigentlich wollte ich mich aus diesem Grunde aus der Blog-Diskussion ganz heraushalten, konnte mir dann aber nicht verkneifen, einen Beitrag abzufassen, den ich unter dem Namen „Sophus“ veröffentlicht habe.

Da die Diskussion ungeahnte Dimensionen angenommen hat, verspüre ich nunmehr das Bedürfnis, die Situation aus meiner – rein persönlichen – Sicht zu kommentieren. Ich habe die Hoffnung, dass dieser Beitrag zu einem etwas besseren Verständnis der Umstände beiträgt, bin mir aber bewusst, dass ich von anderen dann Kritik auch einstecken muss.

Eine Warnung vorweg: Jeder der sich hierfür interessiert, wird sich durch einen längeren Text quälen müssen. Darin werde ich versuchen, vier einfache Fragen zu beantworten:
Wie begann es, wie ging es weiter, was ist geschehen und wie sollte es weiter gehen?

1. Wie begann es?

Um das DBG zu verstehen, muss man die Geschichte des DBG verstanden haben:

Vor etwa 8 Jahren (genau weiß ich das nicht mehr) kam der Schulreferent des Kirchenkreises, Pfarrer Krachen, in Begleitung eines weiteren Initiators, der heute nicht mehr an der Sache beteiligt ist, in unserer Presbyterium und hat uns seine Idee vorgestellt: Die Idee eines Ganztags-Gymnasiums mit evangelischer Prägung.

Ich gebe offen zu, dass ich damals dachte, dies sei nicht zu schaffen. Eine gute Idee, aber doch nur ein unrealistischer Traum.

Doch irgendwie war diese Idee auch besonders faszinierend. Schließlich habe ich noch ein Gymnasium als eine Einrichtung erlebt, die in erster Linie reines Wissen vermittelt hat, bei mir mehr oder weniger erfolgreich.

Jetzt ergab sich die Chance, Bildung zu vermitteln.

Zur Bildung gehört bekanntlich wesentlich mehr als bloßes Wissen.

Bildung ist für mich, umfassende Kompetenzen auf den Gebieten zu besitzen, die für das eigene Leben und das Zusammenleben mit den Mitmenschen von entscheidender Bedeutung sind: Die Zusammenhänge unserer Welt zu begreifen zu können, Kommunikation in allen ihren verschiedenen Ausprägungen verstehen und beherrschen zu können, die eigenen Möglichkeiten, aber auch die eigenen Grenzen spüren zu können und die Fähigkeit zu erhalten, sich in einer immer komplizierter werdenden Gesellschaft als Mitmensch kritisch und solidarisch einbringen zu können.

Gerade der Erwerb von sozialer Kompetenz kommt – jedenfalls meiner Auffassung nach – im klassischen Bildungswesen viel zu kurz. Hat nicht gerade die Kirche den Auftrag, die christlichen Grundwerte zu vermitteln: Nächstenliebe, Toleranz, Demut, Achtung vor der Schöpfung usw? Warum soll diese Wertvermittlung nur in Kirchenräumen und nicht auch in einer Schule erfolgen?

Umfassende Bildung zu vermitteln braucht Zeit, vor allem wenn man sich als weiteres Ziel steckt, auch das „Lernen lernen“ vermitteln zu wollen. Deshalb war es folgerichtig, ein Ganztagsgymnasium zu errichten, eben nicht als Verwahranstalt für Kinder, sondern um es zu ermöglichen, den Bildungsauftrag umfassend erfüllen zu können.

Selbstverständlich muss ein christliches Gymnasium allen Interessenten offen stehen (abgesehen davon, dass der Staat dies auch zu Recht einfordert). Und da ergab sich schon das erste Problem, das auch heute noch aktuell ist:

10 Prozent der Kosten der Schule sind vom Träger aufzubringen. Da ist es unumgänglich, von den Eltern einen Beitrag zu erbitten. Doch wie steht es mit Eltern, die diesen Beitrag aus finanziellen Gründen nicht erbringen können? Das wird sich schon irgendwie ausgleichen, meinte man damals.

Doch mit der Finanzierungsfrage verknüpften sich andere Probleme: Eltern, die Geld bezahlen stellen auch besondere Ansprüche, wie abhängig wird man von diesen Eltern? Wie steht es mit der Auswahl der Schüler. Gibt es da nicht die Versuchung, das Kind eines Reichen zu nehmen und damit sich gerade gegen die Werte zu stellen, die man vermitteln will? Und, und , und…

Man konnte jedenfalls schon ahnen, dass es in der Praxis gar nicht so einfach sein würde, den guten Gedanken von der „anderen“ Schule in die Tat umzusetzen.

Man ließ sich jedoch von der faszinierenden Idee anstecken: Der Kirchenkreis und die Kirchengemeinden Trier-Stadt, Ehrang und Wittlich gründeten die Stiftung, die das Gymnasium tragen, obwohl die Beteiligten selbst keine oder nur wenig Erfahrung damit hatten, wie man eine Schule errichtet und betreibt.

Um falsche Schuldzuweisungen von Anfang an zu vermeiden: Man möge bedenken, dass in den Gremien – mit Ausnahme der hauptamtlichen Pfarrer – ehrenamtliche Mitwirkende sitzen, die ihre Freizeit opfern, um sich für die Kirche und ihre Angelegenheiten einzubringen. Idealisten eben, keine Profis in Sachen Schule.

Wie unbedarft man bei der Umsetzung des Konzepts vorging, zeigt sich an folgendem kleinen Beispiel: Die Stiftungssatzung bestimmte, dass in dem Stiftungsvorstand, der die Schule tragen soll, nicht nur ein/e Vertreter/in aus jeden Gremium vertreten sein musste, sondern auch jeweils jemand, der diesem gerade nicht angehören darf. Man hatte es gut gemeint, gedacht, dass Impulse von außen nützlich sein könnten. Man hatte aber nicht bedacht, dass die Einflussmöglichkeiten der den Vorstand tragenden Organisationen damit entschieden beschnitten werden. Man hat es eben gut gemeint, wie man eben alles nur gut gemeint hat, was mit diesem Gymnasium im Zusammenhang steht. An einen Konfliktfall hat man nie gedacht. So entstanden Strukturen, die sich bei starker Belastung als nicht tragfähig erweisen sollten. Doch das führt schon zur nächsten Frage.

Halten wir als Fazit zunächst fest: Am Anfang stand eine überzeugende Idee, die Idee eines „anderen Gymnasiums“ mit einem christlich-evangelischen Profil.

2. Wie ging es weiter?

Die entsprechenden Beschlüsse wurden gefasst. Ich war übrigens einer der wenigen, dessen Skepsis überwog und stimmte dagegen oder enthielt mich der Stimme, so genau weiß ich das heute nicht mehr.

Ich selbst hätte es für nicht möglich gehalten: Die Stiftung wurde errichtet und die Schule – nachdem man einen Standort gefunden hatte – in Schweich gebaut. Von Anfang an dabei waren der Schulreferent, jetzt Geschäftsführer der Stiftung und etwas später auch der Direktor.

Sie haben viel getan für diese Schule. Das muss unumwunden anerkannt werden. Aber sie waren es auch nicht alleine. Es gibt noch viele andere, die sich und ihre Fähigkeiten für diese Schule eingebracht haben, viel Arbeit eingebracht haben (erwähnt sei nur beispielhaft der Superintendent Christoph Pistorius). Auch das darf nicht vergessen werden! Gleichwohl ist es nicht verwunderlich, dass die Schule vom Fokus eines Außenstehenden aus im Laufe der Zeit mehr und mehr mit der Person ihres Direktors gleichgesetzt wurde. Vielleicht hat der Betreffende dies auch zunehmend als eigene Wahrnehmung empfunden, ich vermag es nicht zu beurteilen.

Ich selbst habe mich nach den Beschlüssen im Presbyterium innerlich von dem DBG verabschiedet und mich deshalb nicht weiter darum gekümmert: „Lass die mal machen!“, habe ich gedacht, „das interessiert mich jetzt nicht, das machen andere“. Ein Fehler, den ich nicht als Einziger begangen habe.

Bald sollte ich wieder intensiver mit dem Gymnasium konfrontiert worden:

Meine Tochter strebte einen Schulwechsel an. Sie hatte sich das DBG ausgesucht, eine Entscheidung, die die volle Unterstützung von uns Eltern hatte. Der Wechsel war – um es ganz deutlich zu sagen – ein Glücksfall für Tochter und Eltern. Wir erlebten ein eine vorbildlich ausgestattetes Schulgebäude, engagierte Lehrer und eine tolle Klassengemeinschaft.

Da bei Aufnahme ausdrücklich Elternmitarbeit eingefordert wurde, engagierte sich mie Frau als Leiterin eines Eltern-Arbeitskreises, später auch als Klassenelternsprecherin. Meine Tätigkeit beschränkte sich darauf einen Vortrag über Internet-Kriminalität zu halten. Ich habe mich aus allem so gut es ging herausgehalten.

Irgendwie habe ich dann aber mitbekommen, dass es Querelen gab. Ich wurde in einer Klassenelternversammlung als „Moderator“ engagiert, um Wogen zwischen Eltern und dem Direktor zu glätten. Da habe ich schon gespürt, dass irgendetwas quer lag. Eltern verfassten ein so genanntes „Impuls-Papier“, mit dem sie Denkanstöße geben wollte, das aber offensichtlich der Schulleitung missfiel.

Dann häuften sich in den letzten Monaten die Probleme, die wohl schon vor längerer Zeit entstanden waren. Wenn dabei der Eindruck entstanden sein sollte, hier ginge es hauptsächlich um Elternmitarbeit, so wäre dies falsch.

Die Folge war, dass eine so genannte Mediatorin engagiert wurde, die beraten und helfen sollte. Sie scheiterte wohl an der Widerstandskraft mancher Beteiligten gegen Beratung und Hilfe, weshalb sie schließlich das Handtuch warf.

3. Was ist geschehen?

Irgendwie ist die ganze Sache dann jedenfalls eskaliert. Der Stiftungsvorstand hat beschlossen, zunächst hierüber keine Aussagen zu treffen, so dass ich nur mit der Standard-Floskel der jungen Generation von heute auf diese Frage antworten kann: “Keine Ahnung!“.

Festhalten kann man nur Eines:

Es geht in diesem Konflikt nicht um die Frage, ob Schüler oder Eltern mit dem Direktor zufrieden sind oder nicht, auch wenn es von manchen Bloggern oder Anderen gerne anderes dargestellt wird.

Nein, Eltern (oder gar Schüler) haben keinen Einfluss auf die Frage, wer eine Schule leiten soll, und sollten ihn auch nicht haben. Das ist allein Sache des Trägers und so muss es auch bleiben!

Es geht um die Frage der Zusammenarbeit der Agierenden. In dem Dreiecksverhältnis Lehrer – Einrichtung (Stiftung) – Schulleiter gibt es ganz offensichtlich eine Störung. Eine entscheidende Störung, die zu der jetzigen Situation geführt hat. Dabei geht es um Fragen, wie man in der gemeinsamen Verantwortung miteinander umgeht.

Es steht mir nicht zu, öffentlich Schuldzuweisungen zu treffen, deshalb will ich mich auch dieser enthalten.

Aber ich darf auf folgendes hinweisen: Wenn etwas schief läuft, dann liegt es ganz selten an einer Personen allein. Wenn etwas sehr schief läuft, ist die Ursache meistens die Verkettung der verschiedensten Umstände.

Um die Zusammenhänge zu verstehen muss man allerdings auch einen Blick auf den – jetzt beurlaubten – Leiter der Schule werfen, die Person, um die sich der Konflikt jetzt dreht.

Eine starke, sehr starke Persönlichkeit. Jemand, der polarisiert. Eine Persönlichkeit, die mit einem großen, mächtigen Baum verglichen werden kann. Es wundert daher nicht, dass er von vielen hochgeschätzt wird, es hätte verwundert, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre. Doch Bewunderung hilft in der Sache nicht weiter.

Wenn jedoch ein Baum zu groß und übermächtig wird, nimmt er anderen Pflanzen das Licht zum Leben, das Wasser zum Gedeihen. Und gerade junge Pädagogen, von den vielen an diesem Gymnasium arbeiten, brauche dieses Licht, das Wasser, Kraft, um sich entfalten und ihr Wissen an die Kinder weiterzugeben zu können. Man darf es ihnen nicht nehmen.

Ein schöner Garten lebt von der Vielfalt der Pflanzen. Wird ein einzelner Baum, zu übermächtig, so überlegt sich der Gärtner, ihn zu fällen, um den anderen Pflanzen die Chance zum Weiterleben zu geben, so sehr er auch der Verlust des Baumes bedauert.

Man kann die Problematik auch mit Worten der Bibel umschreiben:

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter Euch, sondern wer unter Euch groß sein will, der sei Euer Diener“, sagt uns Jesus Christus (Evangelium nach Matthäus Kap. 20 Verse 25 und 26 – Die Söhne des Zebedäus).

Das bedeutet, dass man in einem christlichen Gymnasium jedem Verantwortungsträger abverlangen darf, dass er sein Verhalten nach diesem Grundsatz – der übrigens auch Teil der so genannten „Barmer Erklärung“ und damit wesentlicher Bestandteil unseres evangelischen Selbstverständnisses ist – orientiert.

4. Wie sollte es – aus meiner Sicht – weitergehen?

Entscheidend wird natürlich sein, wie die Verwaltungskammer urteilt. Sollte sie die Beurlaubung aufheben, ist die Situation natürlich besonders verfahren. Die juristische Stellung kann man dem Direktor zurückgeben, den erlittenen Verlust an Autorität und Ansehen jedoch nicht mehr.

Warten wir auf die Entscheidung aus Düsseldorf. Für mich steht allerdings schon jetzt fest: Unabhängig davon, wie diese Entscheidung ausfallen wird, muss sich Einiges ändern:

I) Wir sollten uns auf die Idee des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zurück besinnen, sie in den Vordergrund der Diskussion rücken und mit Inhalt füllen. Diskussionen über Personen dürfen dabei nur insoweit eine Rolle spielen, als es um die Frage geht, ob diese Personen in der Lage sind, die Inhalte füllen zu können.

II) Wir sollten Strukturen schaffen, die diese Idee stützen können. Der Stiftungsvorstand muss ein echtes Leitungsgremium werden, er muss die Organisation „Schule“ führen. Dazu gehört, dass man über die personelle Besetzung nachdenkt. Meines Erachtens müssen möglichst unterschiedliche Berufsgruppen ihre Erfahrungen dort einbringen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine Vertrauensperson beauftragt wird, die/der als Ansprechpartner für am Schulbetrieb Beteiligte zur Verfügung steht. Eine durchsetzungsfähige Geschäftsführung muss für die Umsetzung des Konzepts sorgen.

Mit Lehrer, Eltern und Schüler sollte ein intensiver Dialog geführt werden, ihnen sollten Beteiligungsmöglichkeiten eingeräumt werden, wie sie auch an staatlichen Schulen selbstverständlich sind. Wir brauchen parallel dazu ein Konzept für eine künftige, tragfähige Finanzierung, die Kinder einkommensschwächerer Eltern nicht ausschließt.

III) Wir müssen die Idee in der Öffentlichkeit darstellen und hierfür werben. Hierzu gehört für mich auch, den Kontakt zur Gesellschaft entscheidend zu verbessern. Die Schule schwebt nicht im luftleeren Raum. sie ist Teil unserer Gesellschaft. Die Verantwortung Tragenden müssen sich daher um einen gutes Verhältnis zur Gesellschaft – auch zur Politik – mühen.

Das alles lässt sich nur erreichen, wen sich schnellstmöglich Vertreter alle beteiligten Gremien zusammensetzen. Superintendent Pistorius hat eben das ja schon vorgeschlagen. Die Satzung der Stiftung sollte meiner Meinung nach dringend im Hinblick auf das oben Angeführte geändert und den Anforderungen entsprechend überarbeitet werden.

Diese Veränderungen sind wir meines Erachtens allen Eltern schuldig, die ihre Kinder dem Gymnasium anvertraut haben und den Kindern, die sich der Schule anvertrauen, den Lehrerinnen und Lehrern, die bereit sind sich mit einem Engagement einzubringen, das das in staatlichen Schulen geforderte bei Weitem übersteigt. Wir brauchen ein neues Korsett für diese Schule, Strukturen, die ein christliches Miteinander und effektives Lernen und Lehren ermöglichen.

5. Eine Bitte zum Schluss

Alle Beteiligten mögen Nachsicht mit den Handlenden üben. Hier handeln Menschen, die auch Fehler machen. Die Aggressivität, die hinter manchen Beitrag steht, schadet der Sache. Besonnenheit ist jetzt gefordert.

Es sind hier mehr Beiträge geschrieben worden als beispielsweise in den Blogs zur Oberbürgermeisterwahl! Dieses überaus große Interesse sollte als Chance genutzt werden, um die Idee eines evangelischen Ganztagsgymnasiums weiter zu fördern. Die Idee ist es meines Erachtens wert, weiter verfolgt zu werden. Sie muss aber von alleine weiter leben und darf nicht von Personen abhängig sein.

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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8 Antworten zu Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Persönliche Anmerkungen zu einer faszinierenden Idee

  1. augur sagt:

    Vielen Dank für diesen ausgezeichneten, offenen und ehrlichen Beitrag, der wesentlich zur Aufklärung beiträgt! Besonders passend finde ich den Vergleich mit dem Baum im Garten!

    Von den Verantwortlichen aus der Stiftung erwarte ich nichts mehr, sehr wohl aber noch ein deutliches Bekenntnis zur (Idee der) Schule von den Verantwortungsträgern bzw. Gremien der Kirche, insbesondere der Landeskirche! Ebenso rasch ein Konzept zur Fortsetzung der Arbeit mit neuen Strukturen, insbesondere für den Fall, dass Herr Bentemann wieder an die Schule zurück kommt!

    Übrigens: Das Leitbild der Schule, das auf der Homepage des DBG nachzulesen ist, ist m. E. sehr mager. Wo gibt es mehr? Oder fehlt da etwas, was Sie mit ihrem Beitrag einfordern?

  2. Juliane Hellhammer sagt:

    Ein hervorragender Kommentar, lieber Thomas: Die Grundideen und ursprünglichen Leitbilder des DBG aufgreifen und mit Besonnenheit und konstruktivem Geist mit einem professionellen Team umsetzen! Die Emotionen sind zwar verständlich, blockieren jedoch nur ein sinnvolles Agieren zum Wohl der Schule und damit der Schüler. Letzteres klingt mir in manchen Kommentaren im Blog zu sehr nach reinem Lippenbekenntnis. Alles Gute allen Beteiligten!!

  3. nachdenklich sagt:

    Es gibt eine Juliane Hellhammer, die in einem Elternbrief in folgendem Zusammenhang erwähnt wird:
    „Es war überhaupt nicht möglich sachlich mit Herrn Bentemann zu diskutieren…..was die SEBSitzungen
    uneffektiv werden ließ………….
    Leider hat ja auch sie,bzw ihr Sohn die Schule verlassen.“

    Es gibt eine Frau Albrecht, die an Sitzungen des SEB mehrmals teilgenommen hat ohne dafür ein „Mandat“ zu haben und deshalb davon ausgeschlossen wurde.

    Es gibt eine Juliane Hellhammer, die dem Verfasser des Albrechts Blog scheinbar persönlich sehr nahe steht
    „lieber Thomas“

    Es gibt SEB-Mitglieder, die in Rundschreiben an Klasseneltern von Bentemann’s „absurden pädagogischen Ideen“ berichten und davon erzählen, dass Lehrer sie über Bentemann’s „Kontrollwahn und
    Drohkultur“ informiert haben.

    Wenn dieses Schreiben und das von Herrn Albrechts Frau nur eine reine Darstellung der persönlichenMeinung
    sein soll tritt bei mir folgende Frage auf:
    Warum werden diese einseitigen und gegen Bentemann- Briefe an die von den Eltern in der Schule hinterlegten E-mail Adressen versendet?
    Hier liegt eindeutig ein Missbrauch persönlicher Daten vor!!!

  4. Jutta Albrecht sagt:

    @nachdenklich. Ob Sie es mir jetzt glauben oder nicht, aber es lag mir absolut fern, mit der den Eltern des DBG per mail zugesandten Information über den oben abgedruckten persönlichen Bericht meines Mannes das „Brandfeuer“ in den Blogs scheinbar wieder neu zu entfachen.
    Schade, dass Sie das so aufgefasst haben und entsprechend reagieren !
    Ich wollte eine Information weitergeben, da ja wohl nicht alle Eltern dieser Schule, die über einen Internet-Anschluss verfügen, auch automatisch über den Blog Bescheid wussten. Und per mail erreicht man die Eltern nunmal am besten und schnellsten. Das ist doch an unserer Schule – siehe „Elternzeitung“ im Netz, Infoschreiben der Schulleitung per mail – immer so gewesen !
    Zum Versand der mail: Der Versand ist von mir persönlich heute morgen um 10.40 Uhr vorgenommen worden. Als – ich vermute – SEB-Mitglied – wissen Sie, dass ich als ehemalige Leiterin des AK „Vorträge“ am DBG Einladungen zu den von mir organisierten Vorträge des letzten Schuljahres verfasst und zum Teil auch versandt habe. Der Versand der mail, die Sie heute morgen von mir erhalten haben, hat nichts, aber auch garnichts mit dem offiziellen Adressenverzeichnis der Schule zu tun, das habe ich mir selbst in obiger Eigenschaft angelegt.
    Die „Frau Albrecht“, die an mehreren Sitzungen des SEB ohne Mandat teilgenommen hat, hat dort auf aussdrückliche Einladung des Schulleiters, ausgesprochen im September 2005, teilgenommen. Ich selbst hätte dies, in Kenntnis des Schulrechts, von mir aus nie getan !
    Ich hoffe, Ihre Bedenken bzgl. des Datenmissbrauchs hiermit ausgeräumt zu haben.
    Der Brief meines Mannes – wenn Sie ihn wirklich vorurteilsfrei lesen – eignet sich nicht zu polemischen Auseinandersetzungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jutta Albrecht

  5. Thomas Albrecht sagt:

    @nachdenklich
    Nachdenklich stimmt mich alleine Ihr seltsamer Kommentar.
    Selbstverständlich kenne ich Juliane Hellhammer gut. Sie ist Mutter eines ehemaligen Schülers des DBG. Ja und!
    So wie ich sehr viele nette Eltern im DBG kennen lernen durfte, habe ich auch die Familie Hellhammer kennen lernen dürfen, seit meine Tochter des Gymnasium besucht. Ich freue mich, dass sich Juliane Hellhammer hier offen zu Ihrer Meinung bekannt, was man von Ihnen ja wohl nicht sagen kann.
    Wenn Sie irgendwelche Probleme mit mir oder meiner Frau haben sollten, können Sie sich übrigens jederzeit telefonisch oder per Mail melden.
    Im Übrigen scheinen Sie nicht recht verstanden zu haben: Es muss darum gehen, Gräben zuzuschütten, nicht neue aufzureißen!

  6. clemens sagt:

    Vielen Dank, Herr Albrecht!
    Die leidige Diskussion verfolge ich interessiert und z.T. mit Abscheu.
    Ihren Beitrag finde ich sehr gut und kann nur zustimmen, auch zur Reaktion auf den „Nachdenklichen“…

  7. Wolf sagt:

    Eine tolle, ausgleichende Analyse der Situation in Schweich. Falls Sie noch zeitliche Kapazitäten frei haben, Herr Albrecht, dann bemühen Sie sich doch bitte um einen Sitz im zukünftigen Aufsichtsgremium der Schule.

  8. Der Narr sagt:

    Hut ab, Herr Albrecht, vor diesem Beitrag und der Einstellung die ich daraus lesen darf. Dies bedarf (von meiner Seite) keines weiteren Kommentars, schon gar keiner Persiflage, und ich hoffe, dass Menschen wie Sie das DBG wieder „auf Kurs“ bringen oder zumindest dazu beitragen.

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