April 2022

Freitag, 1. April 2022

Tag 37 des Ukraine Krieges – doch es muss auch ein wenig Abwechslung geben, sonst ist das Grauen nicht zu ertragen.

Ich bin zu einer Feier mit Ex Kollegen/innen der Staatsanwaltschaft eingeladen worden. Es ist ein sehr netter Nachmittag geworden.

Samstag, 2. April 2022

Wir, Jutta und ich,  haben dem »Café Mohrenkopf« einen Besuch abgestattet.

 

Montag, 4. April 2022

Das Massaker in Butscha (Ukraine) ist bekannt geworden. Ich bin fassungslos.

 

Mittwoch, 6. April 2022

Mein 66. Geburtstag:

Heute kam endlich die ukrainische Familie zu Gast, um die sich Jutta ein wenig kümmert. Der letzte Besuch musste wegen meiner Corona-Infektion ausfallen. Eine Dolmetscherin war glücklicherweise auch dabei.

So konnten wir gemeinsam ein wenig den schrecklichen Krieg vergessen und mein Lieblingsessen, Hühnerfrikassee mit Reis, genießen.

Donnerstag, 7. April 2022

Ich nahm an einer Online-Sitzung des Aufsichts- und Verwaltungsrates der Stadtwerke Trier teil.

Montag, 11. April 2022

60. Geburtstag des Geschäftsführers des Schmitz, Alex Rolinger. Es war eine schöne Feier, an der Jutta und ich teilnehmen durften. 

Dienstag, 12. April 2022

Die Olewiger Winzer, vorweg Pater Terges, Vorsitzender der Vereinigung der Olewiger Winzer, wollen mich gerne als Geschäftsführer für das Weinfest gewinnen. Ich zögere noch etwas, weil ich nicht weiß, ob diese Aufgabe noch zusätzlich packen kann. Habe dann aber doch zugesagt, zunächst einmal mitzuhelfen.

 

Donnerstag, 14. April 2022

Ein schöner Tag: Tochter nebst Schwiegersohn und Enkelkind kommen zu Besuch, um die Ostertage mit uns gemeinsam zu verbringen. Der kleine David hat sich wirklich prächtig entwickelt. Das freut den Opa natürlich sehr.

 

Samstag, 23. April 2022

»Fußgänger haben keine Lobby«, heißt es etwas ketzerisch in einem Artikel der Zeitschrift Geo.
Zusammengefasst: Die diversen Verkehrsteilnehmer konkurrieren miteinander, jeder beansprucht seinen Platz, an die Fußgänger/innen denkt niemand oder zumindest zu wenige.«
Ist das wirklich so?
Ein aktuelles Beispiel aus Trier-Pfalzel. Der idyllische Spielesplatz: Dort gibt es unauflösbare Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern. Liegt doch diese Stelle an einem viel befahrenen, überörtlichen Radweg.
Eigentlich ist es ein verkehrsberuhigte Bereich. Fußgänger/innen haben absoluten Vorrang. Die Radfahrer/innen müssen Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn sie sich an die Verkehrsregeln halten.
Aber genau das ist das Problem: Es halten sich nicht alle daran.
Vor allem Rennradfahrer, die – oft auch in einem großen Pulk – mit hoher Geschwindigkeit durch die engen Gassen rasen, sind ein großes Problem, schildert mir eine Anwohnerin die Situation.
So geschah dann Anfang März das Unvermeidliche: Ein folgenschwerer Unfall mit einem achtjährigen Kind.
Doch was tun, damit sich solches nicht wiederholt? Die Verwaltung war nicht untätig und hat versucht, beispielsweise durch Errichtung von Schwellen, die Situation zu entschärfen.
Doch das hilft gar nichts: Wie man auf dem Foto sieht, fährt man in Schlangenlinien einfach an den Schwellen vorbei.
Ich habe mir gestern die Situation vor Ort persönlich angesehen und mit den Anwohner/innen lange diskutiert.
Unter anderem stellte mir mein Freund Thomas Müller, der dort wohnt, einmal drastisch die Gefahrenlage da und weist darauf hin, dass er sich um die spielenden Kinder, eine blinde Nachbarin, vor allem aber auch um ältere Mitbürger Sorgen macht, die einfach einem daher rasenden Radfahrer nicht ausweichen können.
Die Situation ist durchaus verzwickt. Die Radfahrer/innen zum Absteigen zu zwingen, ist rechtlich problematisch, ich persönlich halte auch gar nichts davon, ein Radler möchte eben kontinuierlich durchfahren.
Barrieren aufzubauen ist auch nicht so einfach, da den Weg auch Autofahrer nutzen müssen, die als Anlieger einen privaten Parkplatz hinter der Durchfahrt nutzen.
Es führt zwar auch ein Weg an der Engstelle vorbei, sodass man an eine Umleitung für Radfahrer denken könnte. Doch dieser ist sehr schmal. Zudem findet sich eine Treppe auf diesem Pfad, die zunächst überwunden werden müsste.
Aber, so denke ich, es muss sich doch eine vernünftige Lösung finden, die den berechtigten Anliegen aller Beteiligten wenigstens einigermaßen gerecht wird. Wären bewegliche Barrieren eine Lösung? Man müsste es prüfen. Auf jeden Fall müssen noch deutlichere Schilder angebracht werden, die die Radfahrer auf die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit hinweisen. Hilft vielleicht nicht viel, aber wenigstens ein bisschen.
Auf jeden Fall habe ich bei der Verwaltung angeregt, die Angelegenheit im zuständigen Dezernatsausschuss bei nächster Gelegenheit noch einmal zu besprechen.

Montag, 25. April 2022

Mit dem Zug ging es heute morgen nach Mainz: Ich leitete die Landesvorstandssitzung des Richterbundes. Wir haben aktuelle Probleme erörtert und unseren Landestag am 19. September vorbesprochen.

Anschließend nahm ich am Festakt 75 Jahre Landesverfassung in Mainz im kurfürstlichen Schloss teil.

 

Mittwoch, 27. April 2022 bis Freitag, 29. April 2022

Anlässlich der Bundesvorstandssitzung und anschließenden Delegiertenversammlung des Richterbundes in Berlin konnte ich drei interessante Tage in unserer Bundeshauptstadt verbringen.

Der Richterbund hat einen neuen Bundesvorstand gewählt. Es gibt eine neue sogenannte Doppelspitze: Während Joachim Lüblinghoff, Vorsitzender Richter am OLG Hamm, für die nächsten drei Jahre im Amt bestätigt wurde, löst Andrea Titz – Vizepräsidentin des Landgerichts Traunstein – die bisherige Co-Vorsitzende Barbara Stockinger ab. Diese wird nun Vorsitzende des Bayerischen Richtervereins und übernimmt damit die Position, die Titz zuvor innehatte.