Hindenburg-Gymnasium ? – Einladung zur Diskussion

Trier ist eine weltoffene, europäische Stadt. das hat sie im Rahmen der Feierlichkeiten zur „Kulturhauptstadt noch einmal nachdrücklich unterstrichen. Auch bei den Trierer Schulen hat der europäische Gedanke besonderes Gewicht, beispielsweise durch die Schulpartnerschaften mit vielen europäischen Ländern. Dabei ragt das Hindenburg Gymnasium hervor, weil es sich schon seit vielen Jahren um die deutsch-französischen Beziehungen bemüht. Seit 1971 wird an dieser Schule bilingual deutsch-französischer Unterricht angeboten. Auf dem Gymnasium kann das französische Abi-Bac erworben werden.
Hindenburg_Gymnasium Doch entspricht der jetzige Name, dem heutigen Profil?
Das heutige Hindenburg-Gymnasium ist 1821 als „Knaben-Bürgerschule für die Stadt Trier“ eröffnet worden. 1847 wurde sie zur „Vereinigten höhere Bürgerschule und Provinzialgewerbeschule“ umbenannt, nachdem sie 1845 durch den Trierer Stadtrat zu einer höheren Bürgerschule aufgewertet wurde. 1882 wurde sie zu einem Realgymnasium und 1893 in „Königliches Realgymnasium mit Gymnasialklassen“ umbenannt. 1896 gestattet Kaiser Wilhelm II sie in „Kaiser-Wilhelm-Gymnasium“ umzubenennen. Anlässlich seines 70.Geburtstages erlaubte dann der damalige Generalfeldmarschall von Hindenburg 1917 der Schule seinen Namen zu tragen.
Danach ist der Name immer wieder in die Diskussion geraten. 1959 gab es einem Antrag des Lehrerkollegiums und Elternbeirats entsprochen, die Anstalt in „Staatliches neusprachliches Gymnasium am Augustinerhof“ umzubenennen, dem das Kultusministerium aber nicht entsprochen hat.
heute ist die Stadt Trier für die Namensgebung zuständig. § 91 Absatz 4 des schulgesetzes sieht vor, dass der Schulträger (also hier die Stadt Trier) jeder Schule eine Bezeichnung verleiht, in der die Schulart und die Schulsitzgemeinde anzugeben sind. In die Bezeichnung kann ein Zusatz, insbesondere ein Name, aufgenommen werden.
Die CDU Stadtratsfraktion meint jedenfalls, jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um eine Diskussion über die Namensgebung zu führen. Sie wird deshalb im nächsten Stadtrat im März einen Antrag stellen, eine Umbenennung ins Auge zu fassen, die aber nicht gegen den Willen der Lehrer, Eltern und Schüler erfolgen soll.

Also soll eine Umbenennung erfolgen?
Falls ja (Ich gehe davon aus, das der Vorschlag auf breite Zustimmung stoßen wird), wie soll der neue Namen lauten?
Dabei sollte möglichst ein Bezug zu dem deutsch-französischen Charakter der Schule bestehen.
Ich bin jedenfalls auf die weitere Diskussion gespannt.

P.S.
Heute vor genau 75 Jahren hat der damalige Reichspräsident Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannt. Ein Ereignis, das allgemein (wenn wohl auch historisch nicht ganz genau) als „Machtergreifung“ bezeichnet wird, mit den bekannten verheerenden Folgen. Holocaust, Weltkrieg….., Folgen die bald jeder spüren sollte…
Ebenfalls am 30.1., 12 Jahre später – wenige Monate vor Kriegsende – wurde das Passagierschiff Wilhelm Gustloff mit über 10.000 aus Ostpreußen flüchtenden Personen an Bord. versenkt. Einer von den ca. 9000 Toten war mein Onkel.

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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19 Antworten zu Hindenburg-Gymnasium ? – Einladung zur Diskussion

  1. tetrapanax sagt:

    KMG – Karl-Marx-Gymnasium. Zur Ehre des weltbekannten Trierer Philosophen und Begründer des „wissenschaftlichen Kommunismus“.

    HEG – Hans-Eiden-Gymnasium. Dem großen Trierer Antifaschisten und Lagerältesten im KZ Buchenwald, der hunderte Menschen vor dem Tod bewahrte, gewidmet. Nach dem Krieg war Eiden Abgeordneter des Landtags.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eiden

    Ich befürchte nur, daß die CDU dem nicht zustimmen würde…

  2. Hermann Joda sagt:

    Ich bin zwar nur Gast auf diesem dollen Planeten hier, aber mir fällt da ein Trierer ein der mit Tugenden aufwachten konnte, die ich in der heutigen Politik leider sehr vermisse!
    Auch bei der Wahl der einhundert tollsten Rheinland Pfälzer wäre mein Favorit dieser Mensch gewesen. Im Hinblick auf sein Schaffen wäre eine solche Namensgebung auch für die CDU kein Problem, da diese Partei zumindest dem Namen nach christlich ausgerichtet ist, oder?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_von_Nell-Breuning

    Oswald von Nell-Breuning

    Gruss aus dem All
    Hermann Joda

  3. abgeschmackt sagt:

    Welche Frage: Lycée-De-Gaulle! Naturellement!

    Fänd‘ ich pleine relaxe!

    Schließlich war der mal Stadtkommandant von Trier.
    Ein überzeugter Europäer. Und ein Querdenker. Schließlich wäre er fast aus der franz. Armee geflogen, weil er seine Leute, die „Rotkäppchen“
    http://de.wiktionary.org/wiki/Verzeichnis:Soldatensprache

    das Barett gegen den Strich tragen ließ. Wäre er nicht Protegée von … ach, das würde jetzt zu weit …

    http://www.charles-de-gaulle.org/article.php3?id_article=380

  4. Moseljupp sagt:

    Es ist nicht wichtig wie eine Schule heißt, sondern dass sie guten Unterricht bietet und den Schülern das Lernen und den Lehrern das Unterrichten Spaß macht. Der Name Hindenburg-Gymnasium sollte bleiben, denn dieser Name der Schule gehört jetzt zur Trierer Geschichte. Eine Umbenennung würde keine „Probleme“ lösen, sondern nur neue schaffen.

  5. tetrapanax sagt:

    @ Moseljupp

    So ganz egal ist der Name nicht. Wenn dem so wäre, trüge der Porta-Nigra-Platz noch heute einen anderen Namen.

    Hindenburg steht für deutschen Militarismus und Obrigkeitsdenken. Das, lieber Moseljupp, paßt schon seit mindestens 40 Jahren nicht mehr in unsere Republik, geschweige denn an eine Schule. Deswegen wird es endlich Zeit, daß diese Schule einen neuen Namenspatron bekommt!

    Übrigens: Welche Probleme sollte eine Umbenennung der Schule denn nach sich ziehen?

  6. Moseljupp sagt:

    @tetrapanax

    Um dir zuerst deine Frage zu beantworten: Eine Folge wäre ja zumindest, dass alle Schüler, die dort in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten ihren Abschluss gemacht haben, ihre Unterlagen ändern müssen: „… im früheren Hindenburg- und heutigen Helmut-Leiendecker-Gymnasium…“ (nur mal so als Beispeil).

    Vielen Dank auch für die Belehrung in Sachen deutscher und Trierischer Geschichte, und dann noch so im Lehrerstil!

    Der Porta-Nigra-Platz hat sicher schon viele Namen gehabt, da muss man ja sicher nicht den kurzlebigsten beibehalten.

    Die Bruchhausenstraße hieß übrigens einmal Ritterstraße – nach dem dortigen Bezirk der Tempelritter. Bruchhausen war übrigens (aber das weißt du ja sicher) ein Trierer Oberbürgermeister gewesen, von den Preußen eingesetzt und deren Gesinnung nicht so ganz abgeneigt – Fazit: Alles Militaristen.

    Nun ja, es gibt gewichtigere Themen.

    Wünsche einen angenehmen Abend,

    Moseljupp

  7. . sagt:

    Das Auguste-Viktoria-Gymnasium und das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium müssten natürlich auch umbenannt werden. Selbstverständlich auch die Heinrich-Lübke-Straße. Die Sudetenstraße und die Ostpreußenstraße sind unzeitgemäße Anspielungen auf ein ehemaliges Großdeutschland.

    Veränderitis nennt man das!

  8. Roland sagt:

    Angesichts des verganenen Konstantin-Jahres könnte die Stadt Trier dem alten römischen Kaiser vielleicht ein Denkmal setzen, wenn sie das Gymnasium Kaiser-Konstantin-Gymnasium nennt. Und als Reminiszenz könnte gleich noch einer der Konstantin-Füße ins Foyer (hat das HGT sowas? bin nie drinnen gewesen) gestellt werden.

  9. augur sagt:

    Ich fände Robert Schumann als Namensgeber sehr passend.

  10. augur sagt:

    Man sollte so spät nicht mehr schreiben 😉 Robert Schuman soll es natürlich sein.

  11. Ferguson sagt:

    An der Menge und Widersprüchlichkeit der Kommentare gegen einander ist jetzt hoffentlich bereits jedem klar, daß auch der neue Name seine Befürworter und Gegner haben wird.

    Daher stimme ich dem Moseljupp zu, belassen wir es doch beim alten. Das spart Kosten und neuen Streit.

  12. Ernst sagt:

    Das mit der Veränderitis ist ja wirklich ein Spitzen-Argument! Das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium heißt ja auch nicht mehr so obwohl es sicherlich schon zur Stadtgeschichte gehörte. Und Bruchhausen mit Hindenburg zu vergleichen, was soll man dazu noch sagen???
    Es ist auch ein Unterschied, ob eine Straße Roon- oder Moltke- oder Göbenstraße heißt und so von einem glücklicherweise vergangenen Zeitgeist kündet oder eine Schule nach einem derjenigen Herren benannt ist, die vor knapp hundert Jahren ohne Skrupel Hunderttausende von der Schulbank in den Tod getrieben haben. Von der zweifelhaften Rolle bei der Machtergreifung mal ganz angesehen. Ich frage mich, für was und wen Hindenburg ein Vorbild sein soll. Da finde ich sämtliche anderen Vorschläge besser. Es ist übrigens sowieso noch ein Name über: Treviris…

  13. Raimund sagt:

    Wenn der Name was mit Frankreich zu tun haben bzw. der deutsch-französichen Beziehung dann fallen mir zwei Namen ein: Robert Schuhmann ist schon genannt worden. Aber soweit ich weiß gibt es schon eine Schule, die so heißt. Konrad Adenauer ist der andere Name.

  14. buerger sagt:

    @Raimund

    Es ist Gott sei Dank kein saarländisches Gymnasium, die Saarländer würden Dir ins Gesicht springen. Konrad Adenauer hat das Saarland an Frakreich „verkaufen“ wollen und 1955 aktiv Anstrengungen für den Status Quo mit französischer Wirtschafts- und Währungsunion betrieben. Er hinterging hierbei sogar die Saar-CDU, einen Teil des sog. Heimatbundes. Ich persönlich wäre mit dieser Lösung auch zufrieden gewesen, aber die Saarländer wollten ja heim, ins „Reich“.
    Adenauer war in seinem Gedankengang auch den alten preußischen Tugenden zugetan, also genau dem Gedankengang von Hindenburg. Er war es, der Deutschland in die Nato trieb, obwohl die Österreichische Lösung möglich war.
    Spart euch das Geld, wie Moseljupp schon erwähnt.

  15. Geschichtsforscher sagt:

    @bürger

    Aber genau diese Tatsache, dass Adenauer die Saarländer abtreten wollte, spricht doch in Trier genau dafür, das Gymnasium nach Konrad Adenauer zu benennen….. ;-))

  16. tetrapanax sagt:

    Die Benennung des Gymnasiums im Zusammenhang mit der deutsch-französischen Freundschaft ist ja keine Vorgabe sondern nur ein Vorschlag!

    Ich persönlich fände die Ehrung einer lokalen Persönlichkeit wesentlich besser. Der zukünftige Namensgeber (oder die Namensgeberin) müssen ja nicht aus der politischen Welt kommen. Herausragende Persönlichkeiten aus der hießigen Kunst und Kultur sowie Trierer Orginale können ebenfalls der Schule einen neuen Namen geben!

    Hier noch ein paar (in meinen Augen) geeignete Personen:

    Andreas Hoevel
    http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Hoevel

    Gerty Spies
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerty_Spies

    Clara Viebig
    http://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Viebig

    Sie alle sind Söhne und Töchter der Stadt Trier.

  17. xpof sagt:

    Lieber Herr Albrecht, ich freue mich, dass Sie und die CDU das Thema aufgreifen (siehe meinen Blogeintrag vom 14. Januar). Ich hielte es für klug, die Frage, ob eine Schule (!) heute noch nach Paul von Hindenburg heißen sollte, zuerst zu entscheiden und erst im zweiten Schritt in die Diskussion um einen neuen Namen einzusteigen.

  18. Stefan Weinert sagt:

    Ich bin entzückt! Es hat zwar ein wenig gedauert, aber besser spät als nie. Den von Herrn Albrecht geäußerten Gedanken – die ja, das sollte schon noch mal erwähnt werden, andere (z.B. AGF, wohl auch Hr. Grimm) schon früher gedacht haben – wünsche ich Zustimmung auf breiter Front. Ich würde mich freuen, wenn es am HGT eine intensive Beschäftigung mit dieser Frage gäbe!

  19. Die namentliche Trennung von Hindenburg ist vollbracht. Was aber nun? Als ich die Option Gildo Horn las, fiel mir als Alternative spontan Chris Howland ein. Was gibt’s da zu lachen? Chris Howland (man beachte auch hier das H) hatte 1959 mit seinem Schlager „Das hab’ ich in Paris gelernt“ (22 Wochen in den deutschen Hitlisten Top 5) wohl mehr für die deutsch-französische Verständigung und das interkulturelle Lernen getan, als so mach anderer in jenen Tagen. Sicher, Howland ist kein Deutscher, sondern Engländer. Deshalb stand damals auf den Dingern ja auch nicht Paris, sondern London. Dies für die Bütt. Zurück zum Ernst des Lebens.

    In der stillen Hoffnung, dass man sich in der Debatte um den neuen Namen für das HGT noch nicht in Lagern festgebissen hat, habe ich mir erlaubt, einen weiteren Namen in die Diskussion einzuwerfen:

    Dag Hammarskjöld

    Ich habe meinen Vorschlag bereits dem Lehrerkollegium am HGT, dem Oberbürgermeister und den Stadtratsfraktionen per eMail mitgeteilt. Damit er die Chance bekommt, in die engere Auswahl zu gelangen, möchte ich ihn hier noch etwas unterfüttern. Siehe dazu auch die Informationen auf der Seite der Berliner Dag-Hammarskjöld-Oberschule:
    http://www.dag-hammarskjoeld-os.de/geschichte.php?inhalt=hammarskjoeld

    1. Dag Hammarskjöld bestand als Siebzehnjähriger die Reifeprüfung mit einem Abschlusszeugnis mit acht Einsen. Na, wenn das keine Vorbild für Gymnasialschüler sein soll.

    2. Er studierte nach der Reifeprüfung u.a. auch Französisch; zwar nicht als Deutscher, sondern als Schwede, aber immerhin. Für einen Schweden ist Französische sicherlich nicht leichter als für einen Deutschen. Ein Bezug zum frankophonen HGT ist jedenfalls herstellbar.

    3. Dag Hammarskjöld bekleidete zeitweise das Amt des Sekretärs der Arbeitslosenkommission der schwedischen Regierung. Hier haben wir einen Bezug zu unserer aktuellen Arbeitsmarkt-Situation. Das sieht man alles inzwischen alles ja auch europäisch.

    4. Er war Schwedens Hauptdelegierter bei der OEEC. Die 1948 in Paris gegründete Organisation zur Abwicklung der Marshallplan-Hilfe spielt eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas nach dem Krieg. Hier also der Bezug zu den Anfängen des europäischen Einigungsprozesses in der Mitte des vorigen Jahrhunderts.

    5. 1953 wurde Dag Hammarskjöld praktisch einstimmig zum Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen gewählt. Auch in diesem Amt setzte er seine, in der europäisch-abendländischen Kultur wurzelnde, christliche Grundüberzeugung um. Er war ein bekennender und konsequenter Christ und wurde als solcher rund um den Globus geachtet. Er gehörte zu den Menschen, die das hohe C nicht nur sangen, sondern auch lebten.

    6. Stets für den Weltfrieden sich einsetzend und in regionalen Konflikten vermittelnd, verhandelte er 1961 in der Kongo-Krise mit den Konfliktparteien. Seine Bemühungen für den Frieden kosteten ihn das Leben. Ihm wurde zwei Monate nach seinem Tod der Friedensnobelpreis zuerkannt.

    In der Erklärung der Dag-Hammarskjöld-Oberschule heißt es: „In den damaligen Vorschriften zur Namensgebung wurde ein sinnvoller Bezug schulischer Arbeit zum gewählten Namen gefordert. Was 1967 nahe lag, an eine Staatengemeinschaft der Zukunft zu denken, die imstande ist, im Frieden miteinander zu leben, gilt unverändert fort.“

    Für viel mag der Gedanke an eine solche friedliche Welt heute noch utopisch erscheinen. Aber denken wir doch mal 100 Jahre zurück und vergleichen das Europa von damals mit dem von heute. Ist es denn so undenkbar, so etwas auch global zu erreichen? Sogar viel schneller vielleicht und ohne den Umweg über zwei verheerenden Weltkriege?

    Wir Europäer haben es geschafft, trotz aller noch bestehen Querelen. Für die Vision, so etwa auch bis spätestens Ende des 21. Jahrhunderts für die gesamte Menschheit erreichen zu können – mit Hilfe der europäischen Einigung als Vorbild – , steht der Name Dag Hammarskjöld.

    In diesem Sinne
    FROHE OSTERN

    Richard Maxheim

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