Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?

Im rheinland-pfälzischen Justizministerium ist man der Zeit voraus, wie heute wieder einmal bewiesen wurde. Siehe folgende Pressemeldung, die heute veröffentlicht wurde (wer allerdings Justizminister Herbert [von Herbert Mertin ??] Dr. Heinz Georg Bamberger ist, was ich auch nicht so ganz genau):

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Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz
Strafvollzug

Bamberger an Heiligabend zu Besuch in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach

Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Dr. Heinz Georg Bamberger besuchte am heutigen Heiligabend die Justizvollzugsanstalt Rohrbach. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach stellvertretend für alle Bediensteten im rheinland-pfälzischen Strafvollzug für ihren Einsatz.

„Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Strafvollzug müssen an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen arbeiten. In dieser emotionalen Zeit ist ein besonderes Einfühlungsvermögen der Bediensteten gefragt. Es ist nicht leicht, in diesen Tagen seinen Dienst zu tun”, betonte Bamberger.

Die Bediensteten, die an Heiligabend in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach arbeiten, erhielten vom Minister ein weihnachtliches Präsent: Plätzchen und frisches Obst für jeden. Bamberger wünschte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein frohes Fest und ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz
– Pressestelle –
55116 Mainz
Ernst-Ludwig-Str. 3

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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3 Antworten zu Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?

  1. DrHool sagt:

    Oooooch! Jetzt ist die ganze Vorfreude auf die Geschenke an Heiligabend futsch. Aber vielleicht ändert Justizminister Herbert Dr. Heinz Georg Bamberger ja noch seinen Plan und bringt den Bediensteten was anderes mit. Ein Lebkuchenhaus mit vergitterten Fenstern wär doch ganz lustig.

  2. Thomas Albrecht sagt:

    Doch kein Weihnachten!

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    Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz
    Korrekturmeldung

    Aufgrund eines technischen Fehlers wurde die für den 24.12. 2006 vorgesehene Pressemeldung zum Besuch von Herrn Justizminister Dr. Bamberger in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach bereits heute per news-mailer verschickt. Wir bitten dies zu entschuldigen. Der Inhalt der Meldung behält Richtigkeit.

  3. Moseljupp sagt:

    Mit dem wichtigen Keltenfest „Alban Arthuan“ (Wintersonnenwende, Wiedergeburt der Sonne) stimmt das Absende-Datum überein. Die Kelten schmückten im Dezember die Häuser zur Wintersonnenwende mit Efeu und Misteln…

    Hier noch eine Denkanregung:

    „Die meisten historischen Fakten aus dem frühen Christentum sind natürlich verloren. Das gilt genauso für die Religionsausübung der Kelten. Also kann die Entscheidung, so einen Satz anzunehmen, nicht logische Schlussfolgerung, sondern nur gefühlsmäßige Grundannahme sein. Also ein Paradigma, das in die weiteren Gedanken, wenn auch nur versuchsweise, einfließen kann.

    Dieses Paradigma könnte uns helfen, die Religion der vorchristlichen Kelten zu verstehen. Ein Beispiel: das christliche Kreuz. Es ist bei den Juden nicht zu finden. War es nur ein Todes-Folterinstrument der römischen Besatzer Judäas? Die Nutzung des Kreuzes als zentrales mythisches Symbol der Christen lässt das aber eher unwahrscheinlich erscheinen. Ansonsten ist tritt das Kreuz bei den Römern nicht auf (obwohl es alte griechische Funde von Kreuzsymbolen gibt). Jetzt mit dem Paradigma: Also wird es von den Kelten stammen. Und in der Tat, es gibt viele Hinweise auf das Kreuzsymbol bei den vorchristlichen Kelten, wenn es auch anders geformt ist.

    Bei diesem Beispiel geht es um äußere Symbole, die auch archäologisch nachzuprüfen sind. Aber bei den meisten religiösen Elemente: Gebräuche, Sprüche, Weltbild, Gottbegriff, Todesbild, Einbettung ins Universum etc. geht das mit den Kelten nicht. So kann dieses Paradigma dazu dienen, indirekte Hinweise über die Religion der Kelten zu bekommen…“

    Link zum Thema „Kreuz“:

    KRUZIFIX-STREIT / Der Präsident des Landgerichts Trier verbannt christliche Symbole aus den Verhandlungssälen

    Hausverbot fürs Kreuz

    Wie offensiv muss die Justiz ihre religiöse Neutralität bekunden? In Trier ist sie übers Ziel hinausgeschossen, darüber klagt nicht nur die Kirche.

    http://www.merkur.de/2006_51_Hausverbot_fuers.17574.0.html?&no_cache=1

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