Land unter in Trier

Land unter! Trier versinkt in den Fluten!

Die gesamte Innenstadt in Trier steht unter Wasser. Weite Teile von Pfalzel sind überflutet. An der Staustufe, um das Schloss Monaise: Nicht als Wasser!

Mit diesem Katastrophenszenarium beschäftigte sich der Dezernatsausschusses IV in seiner letzten Sitzung. Ob diese Vorstellung realistisch ist, kann dahingestellt bleiben. Fest steht jedenfalls, dass aufgrund einer Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes die Gemeinden Überschwemmungsgebiete neu definieren müssen. So auch die Stadt Trier.
Sie müssen jetzt so festgelegt werden, dass sie einem Jahrhunderthochwasser entsprechen. Außerdem sieht die neue Regelung weit reichende Folgen vor: In den Überschwemmungsgebiet darf überhaupt nicht mehr neu gebaut werden. Das neue Gesetz sieht so gut wie gar keine Ausnahme mehr vor. Lediglich Erweiterungsbauten sind zulässig, beispielsweise bei einem bestehenden Betrieb.
Betroffen davon sind weite Gebiete Eurener Flur oder auch das Gelände um Ausbesserungswerk Trier-West, das die Stadt bekanntlich neu gestalten will. Betroffen wird auch der Flächennutzungsplan Teilbereich „Wohnbebauung“ sein, dessen Aufstellung – auch das wurde im Rahmen der Sitzung bekannt – sich voraussichtlich um ein Jahr verschieben wird.. Die bisher dort – vor allem in der Eurener Flur befindlichen Gebiete – dürften als potentielle Baugebiete wegfallen.
Wer sich übrigens dafür einteressiert, wie das definierte Überschwemmungsgebiete aussieht, kann es sich hier ansehen.

Über Thomas Albrecht

Mitglied des Trierer Stadtrates.
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