In seiner Mai-Sitzung informierte sich der Mariahofer Ortsbeirat über eine wichtige Einrichtung in unserem Stadtteil, den Hort Mariahof.
TOP 1) Die Leiterin, Ina Schiffmann, assistiert von der Bereichsleiterin Fröhlich, zeigte den interessierten Ortsbeiratsmitgliedern die Räumlichkeiten, die sich bekanntlich in dem ehemaligen Supermarkt befinden, und stellte die Einrichtung vor.
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Zum Hintergrund:
In Rheinland-Pfalz haben Eltern der Grundschulkinder die Wahl zwischen der Ganztagsschule (GTS) und einem Hort. Während der Hort, wie der auf Mariahof, ein eigenständiges Betreuungsangebot der Jugendhilfe darstellt, ist die GTS organisatorisch und pädagogisch direkt in den Schulalltag integriert. Wegen der flexibleren (z.B. bei den Öffnungszeiten – Angebot auch in den Ferien [Ausnahme 3 Wochen Sommerferien]) und intensiveren Betreuung der Kinder in einem Hort bevorzugen die Eltern derzeit dieses Modell auf Mariahof.
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Seit 2017 werden dort 40 Kinder in 2 Gruppen von 5 Fachkräften, einer Hauswirtschaftskraft und einer Auszubildenden betreut.
Alle Plätze sind derzeit belegt, weshalb es eine Warteliste für eine Neuaufnahme gibt.
Die Kosten sind – ganz gerecht – nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt und betragen zwischen 27 und 382 EUR im Monat. Hinzu kommen 60 EUR monatlich für das Mittagessen.
Wer Bürgergeld, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld bezieht, für den besteht in der Regel ein Anspruch auf Übernahme der Kosten durch die Stadt. Das nimmt in unserem Hort etwa die Hälfte der Erziehungsberechtigten, zumeist sind es alleinerziehende Mütter, in Anspruch
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Eine besondere Herausforderung für das Personal ist der Umstand, dass auf Mariahof etwa 60% der Kinder einen Migrationshintergrund haben und deshalb zum großen Teil spezielle Sprachförderung benötigen.
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Die Mitglieder des Ortsbeirates zeigten sich beeindruckt von dem bunten und vielfältigen Angebot der Einrichtung. Der Grobablauf eines Nachmittages gestaltet sich wie folgt: Nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es zuerst eine Hausaufgabenbetreuung, dann die verschiedensten Angebote und Projekte.
Ein kleines Problem des Hortes in Ladenpassage: Es gibt keinen Außenbereich, in dem sich die Kinder – vor allem bei schönem Wetter – einmal so richtig austoben können.
Eine Möglichkeit, dem wenigstens ein wenig abzuhelfen, wäre, den Keller, die »Katakomben« – wie Ina Schiffmann ihn nannte, zu nutzen. Doch da müsste erst das Brandschutzproblem (2. Fluchtweg) beseitigt werden. Ortsvorsteher Wollscheid versprach, dass der Ortsbeirat nach seinen Möglichkeiten die Hort-Leitung bei Lösung des Problems unterstützen werde.
Nach seinen Möglichkeiten unterstützen will der Ortsbeirat den Hort auch bei seinem Vorhaben, den so beliebten jährlichen Ausflug der Kinder durchführen zu können.
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In den Räumen des Stadtteiltreffs wurde die Sitzung des Ortsbeirates fortgesetzt:
(TOP 2) Ortsvorsteher Wollscheid berichtete über das erfolgreiche Maifest und dankte dem Organisator Ludwig Limburg und allen Helferinnen und Helfern sehr.
Leider war und ist es das einzige Fest, das dieses Jahr in unseren Stadtteil durchgeführt werden konnte, müssen doch wegen des Umbaus des Pfarrheims sowohl das Pfarrfest als auch das Stadtteilfest ausfallen.
Ferner teilte er mit, dass die nächste Aktion »Temporäre Spielstraße«, die am 28.5. und 17.9. stattfinden wird, diesmal nicht in der Anheierstraße, sondern auf dem Kirchplatz stattfinden wird.
Außerdem wird am 29.5. von 15:00 bis 18:00 Uhr die erste Mariahofer Ehrenamtsbörse durchgeführt werden. Wir dürfen schon gespannt sein.
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(TOP 3) Die Leiterin der Gemeinwesenarbeit Katharina Vogel berichtete über die vielfältigen Angebote im Stadtteiltreff, wie Eltern-Café, Senioren-Café, Foodsharing, und so weiter, auf die wir sie auf diesen Seiten auch regelmäßig hinweisen.
Es läuft alles hervorragend, alle Veranstaltungen sind gut besucht. Allein beim Senioren-Café und »Food-Sharing« wünscht Frau Vogel sich etwas mehr Zuspruch.
(TOP 4) Alle waren sich einig: eine Super-Arbeit, die hier geleistet wird, unverzichtbar für unseren Stadtteil!
Deshalb beschloss der Ortsbeirat auch einstimmig, an Stadtrat und Stadtverwaltung zu appellieren, die Fortsetzung dieser Arbeit zu gewährleisten. Denn alle 3 Jahre muss von der Stadt hierüber befunden werden, was im kommenden Jahr erfolgen wird.